1. Käufer: Was kostet mich das Objekt wirklich all-in?
Er zeigt den Gesamtaufwand des Käufers:
Käufer zahlt insgesamt = Kaufpreis + Kaufnebenkosten
Damit wird sofort sichtbar, dass „Kaufpreis“ nicht „Gesamtbudget“ ist. Das verhindert Fehlannahmen in Gesprächen und spart Zeit.
2. Verkäufer: Was kommt bei mir tatsächlich an?
Er zeigt den Nettoerlös des Verkäufers:
Verkäufer erhält netto = Kaufpreis − Verkäuferprovision
Damit kann der Verkäufer den erwarteten Auszahlungseingang realistisch planen und Angebote besser vergleichen (insbesondere, wenn Makler beteiligt sind).
3. Makler / Vermittler: Transparente Zahlungsströme
Er legt offen, wer welche Position trägt (Notar/Grundbuch/Steuer/Makleranteile) und trennt klar:
Zahlungsströme (wer zahlt wann an wen)
Kostenbestandteile (welche Posten sind Nebenkosten bzw. Provision)
4. Finanzierung (informativ): Gesprächsgrundlage, keine Bankzusage
Optional zeigt er eine Größenordnung:
Kreditbedarf (aus Kaufpreis minus Eigenkapital)
grobe Monatsrate (aus Zins und Tilgung oder Laufzeit-Volltilgung)
Das ist kein Kreditangebot, aber es hilft, die Dimension schnell zu verstehen und mit der Bank strukturiert zu sprechen.
Praktischer Nutzen im Alltag:
Käufer merkt sofort, ob sein Budget realistisch ist.
Verkäufer sieht sofort, welcher Kaufpreis netto „ausgezahlt wird“.
Alle Beteiligten können dieselben Zahlen verwenden, ohne Interpretationsstreit.
Der Rechner ist ein neutrales Kommunikationswerkzeug: einfach, nachvollziehbar, prüfbar.