Was Jesus wirklich wollte
Christus hat den Menschen nicht erlöst, damit er unter Schuld, Angst, religiöser Schwere und Leidensbindung gebeugt bleibt. Er hat ihn erlöst, damit Schuld entmachtet, Angst überwunden, Freude geboren und der Mensch im Heiligen Geist zum Tempel Gottes wird.
1. Nach Ostern beginnt das Leben der Erlösten
Das Kreuz ist wahr. Das Leiden Christi ist wahr. Die Schuld des Menschen ist ernst. Aber das Kreuz ist nicht das Ziel.
Nach Ostern bleibt Jesus nicht im Grab. Er erscheint den Jüngern als der Lebendige. Er begegnet Menschen, die verängstigt, beschämt, verwirrt und innerlich gebrochen sind. Er kommt nicht, um sie tiefer in Schuld zu drücken. Er kommt, um sie aufzurichten.
Vierzig Tage lang zeigt sich der Auferstandene seinen Jüngern und spricht vom Reich Gottes.
Das Kreuz offenbart die Tiefe des Leidens. Die Auferstehung offenbart die Grenze dieses Leidens.
Quelle im Zusammenhang dieser Aussage: Apostelgeschichte 1,3
2. Die verstellte Botschaft
Aus der Botschaft Jesu wurde vielerorts etwas Schweres gemacht: aus Befreiung wurde Schuldverwaltung, aus Umkehr wurde Druck, aus Ehrfurcht wurde Angst und aus Nachfolge wurde religiöse Erschöpfung.
Jesus hat die Schuld ernst genommen, aber er hat Menschen nicht in Schuld festgehalten. Er hat Menschen aufgerichtet, vergeben, geheilt, befreit, Frieden zugesprochen und zurück ins Leben gerufen.
Wo das Evangelium Menschen dauerhaft niederdrückt, wurde aus der befreienden Botschaft Jesu etwas anderes gemacht.
3. Was Jesus tatsächlich sagt
Jesus ruft nicht: Bleibt beladen. Er sagt: Kommt zu mir.
Er spricht Menschen an, die mühselig und beladen sind. Er verspricht Erquickung. Er spricht von einem sanften Joch und von einer leichten Last.
Die Richtung Jesu ist Entlastung, nicht Niederdrückung.
Quelle im Zusammenhang dieser Aussage: Matthäus 11,28–30
4. Die Freiheit der Erlösten
Paulus sagt klar: Christus hat zur Freiheit befreit.
Nicht zu neuer Knechtschaft, nicht zu religiöser Angst, nicht zu dauernder Selbstanklage und nicht zu einem Glauben, der den Menschen immer kleiner macht.
Freiheit bedeutet: Die Schuld, die Angst und der Tod haben nicht mehr das letzte Wort. Der Mensch darf aus Christus leben.
Erlösung, die wieder knechtet, widerspricht ihrem eigenen Ursprung.
Quelle im Zusammenhang dieser Aussage: Galater 5,1
1. После Пасхи начинается жизнь искупленных
Крест истинен. Страдание Христа истинно. Вина человека серьезна. Но крест не является целью.
После Пасхи Иисус не остается во гробе. Он является ученикам как Живой и поднимает испуганных, пристыженных и сломленных людей.
Сорок дней Воскресший является ученикам и говорит о Царстве Божием.
Крест открывает глубину страдания. Воскресение открывает границу этого страдания.
Источник: Деяния 1:3
2. Заслоненная весть
Из вести Иисуса во многих местах сделали тяжесть: освобождение стало управлением виной, обращение стало давлением, благоговение стало страхом, следование стало религиозным истощением.
Иисус серьезно относился к вине, но не удерживал людей во вине. Он поднимал, прощал, исцелял, освобождал и возвращал к жизни.
Там, где Евангелие постоянно подавляет людей, из освобождающей вести Иисуса сделали нечто иное.
3. Что Иисус действительно говорит
Иисус не говорит: Оставайтесь обремененными. Он говорит: Придите ко Мне.
Он обращается к труждающимся и обремененным, обещает покой и говорит о благом иге и легком бремени.
Направление Иисуса — облегчение, а не подавление.
Источник: Матфея 11:28–30
4. Свобода искупленных
Павел говорит ясно: Христос освободил нас для свободы.
Не для нового рабства, не для религиозного страха и не для постоянного самообвинения.
Свобода означает: вина, страх и смерть больше не имеют последнего слова. Человек может жить из Христа.
Искупление, которое снова порабощает, противоречит собственному происхождению.
Источник: Галатам 5:1
1. Paskalya’dan sonra kurtarılanların yaşamı başlar
Çarmıh gerçektir. Mesih’in acısı gerçektir. İnsanın suçu ciddidir. Ama çarmıh hedef değildir.
Paskalya’dan sonra İsa mezarda kalmaz. Diri Olan olarak görünür ve korkmuş, utanmış, kırılmış insanları ayağa kaldırır.
Dirilmiş Olan kırk gün boyunca öğrencilerine görünür ve Tanrı’nın Egemenliği hakkında konuşur.
Çarmıh acının derinliğini gösterir. Diriliş bu acının sınırını gösterir.
Kaynak: Elçilerin İşleri 1:3
2. Örtülen mesaj
İsa’nın mesajı birçok yerde ağırlaştırıldı: özgürleşme suç yönetimine, tövbe baskıya, saygı korkuya, izleyiş dinsel yorgunluğa dönüştürüldü.
İsa suçu ciddiye aldı, ama insanları suçta tutmadı. Ayağa kaldırdı, bağışladı, iyileştirdi, özgür kıldı ve yaşama geri çağırdı.
Müjde insanları sürekli eziyorsa, İsa’nın özgürleştiren mesajından başka bir şey yapılmış demektir.
3. İsa gerçekten ne söylüyor
İsa şöyle demez: Yüklü kalın. O şöyle der: Bana gelin.
Emek veren ve yükü ağır olanlara seslenir; dinlenme, kolay boyunduruk ve hafif yük vaat eder.
İsa’nın yönü yükü hafifletmektir, ezmek değil.
Kaynak: Matta 11:28–30
4. Kurtarılanların özgürlüğü
Pavlus açıkça söyler: Mesih bizi özgürlük için özgür kıldı.
Yeni kölelik, dinsel korku veya sürekli kendini suçlama için değil.
Özgürlük şudur: suç, korku ve ölüm artık son sözü söylemez. İnsan Mesih’ten yaşayabilir.
Yeniden köleleştiren kurtuluş kendi kökeniyle çelişir.
Kaynak: Galatyalılar 5:1
1. After Easter, the life of the redeemed begins
The cross is true. The suffering of Christ is true. Human guilt is serious. But the cross is not the goal.
After Easter, Jesus does not remain in the tomb. He appears as the Living One and raises up people who are afraid, ashamed, confused, and inwardly broken.
For forty days the risen Christ appears to His disciples and speaks about the kingdom of God.
The cross reveals the depth of suffering. The resurrection reveals the limit of that suffering.
Source: Acts 1:3
2. The obscured message
In many places, the message of Jesus was turned into something heavy: freedom became management of guilt, repentance became pressure, reverence became fear, discipleship became religious exhaustion.
Jesus took guilt seriously, but He did not keep people trapped in guilt. He raised up, forgave, healed, set free, spoke peace, and called people back into life.
Where the gospel permanently presses people down, something else has been made out of the liberating message of Jesus.
3. What Jesus actually says
Jesus does not say: Remain burdened. He says: Come to me.
He addresses those who labor and are heavy laden; He promises rest, a gentle yoke, and a light burden.
The direction of Jesus is relief, not oppression.
Source: Matthew 11:28–30
4. The freedom of the redeemed
Paul states it clearly: Christ has set us free for freedom.
Not for new slavery, not for religious fear, and not for permanent self-accusation.
Freedom means: guilt, fear, and death no longer have the last word. The human being may live from Christ.
A redemption that enslaves again contradicts its own origin.
Source: Galatians 5:1
5. Die Freude
Freude ist kein billiges Gefühl, kein Lachen über das Leid, keine Verdrängung und nicht bloß menschliche Stimmung. Die Freude, von der das Neue Testament spricht, ist tiefer.
Sie ist das Zeichen, dass Schuld, Angst und Tod nicht mehr die letzte Macht über den Menschen haben. Jesus spricht selbst davon, dass seine Freude in den Menschen sein soll. Diese Freude ist Frucht des Geistes.
Die Bibel kennt Freude nicht nur als inneren Gedanken. Sie kennt Freude auch als gelebte Gemeinschaft. Der Prediger spricht davon, dass der Mensch essen, trinken und das Gute sehen darf, das Gott ihm gibt.
Freude darf sichtbar werden: im gemeinsamen Essen, im Trinken, im Feiern, in Dankbarkeit, in Ruhe und im Frieden vor Gott.
Die Freude Gottes verachtet das Leben nicht; sie gibt es dem Menschen zurück.
Quellen im Zusammenhang dieser Aussage: Johannes 15,11, Galater 5,22, Prediger 3,12–13, Prediger 9,7
6. Die Freude nach Ostern
Nach dem Kreuz sind die Jünger nicht sofort stark. Sie haben Angst, verstehen nicht, fliehen, verschließen Türen und tragen Schuld, Trauer und Enttäuschung in sich.
Aber der Auferstandene begegnet ihnen nicht als Ankläger. Er sagt: Friede sei mit euch. Er öffnet ihr Verständnis, spricht von Vergebung und verheißt Kraft aus der Höhe.
Am Ende kehren die Jünger mit großer Freude nach Jerusalem zurück.
Von Angst zu Frieden.
Von Schuld zu Vergebung.
Von Verwirrung zu Verständnis.
Von Trauer zu Freude.
Von Verschlossenheit zu Sendung.
Eine Osterbotschaft ohne erkennbare Freude bleibt innerlich am Karfreitag stehen.
Quellen im Zusammenhang dieser Aussage: Lukas 24, Johannes 20
7. Der Heilige Geist in uns
Gottes Plan endet nicht darin, dass der Mensch äußerlich auf das Kreuz schaut. Der Mensch soll nicht nur Zuschauer der Erlösung bleiben.
Der Heilige Geist wohnt im Menschen. Gott bleibt dem Menschen nicht fern. Christus lebt. Der Geist wird gegeben. Der Mensch wird nicht nur entlastet, sondern verwandelt.
Der Leib ist Tempel des Heiligen Geistes. Der Körper ist nicht bedeutungslos, nicht nur Schwäche, nicht nur Last und nicht nur Ort der Sünde. Er ist dazu bestimmt, Gott zu ehren.
Der gerettete Mensch bleibt nicht Zuschauer des Kreuzes, sondern wird Tempel des lebendigen Gottes.
Quelle im Zusammenhang dieser Aussage: 1. Korinther 6,19
5. Радость
Радость — не дешевое чувство, не смех над страданием, не вытеснение и не просто человеческое настроение. Радость Нового Завета глубже.
Она является знаком того, что вина, страх и смерть больше не имеют последней власти над человеком. Иисус говорит, что Его радость должна быть в людях. Эта радость — плод Духа.
Библия знает радость не только как внутреннюю мысль, но и как прожитое общение. Екклесиаст говорит, что человек может есть, пить и видеть доброе, которое дает ему Бог.
Радость может становиться видимой: в совместной еде, питье, праздновании, благодарности, покое и мире перед Богом.
Радость Божия не презирает жизнь; она возвращает ее человеку.
Источники: Иоанна 15:11, Галатам 5:22, Екклесиаст 3:12–13, Екклесиаст 9:7
6. Радость после Пасхи
После креста ученики не сразу становятся сильными. Они боятся, не понимают, бегут, запирают двери и несут в себе вину, скорбь и разочарование.
Но Воскресший встречает их не как обвинитель. Он говорит: Мир вам. Он открывает их разумение, говорит о прощении и обещает силу свыше.
В конце ученики возвращаются в Иерусалим с великой радостью.
От страха к миру.
От вины к прощению.
От растерянности к пониманию.
От скорби к радости.
От закрытости к посланничеству.
Пасхальная весть без видимой радости внутренне остается у Страстной пятницы.
7. Святой Дух в нас
План Божий не заканчивается тем, что человек внешне смотрит на крест. Человек не должен оставаться только зрителем искупления.
Святой Дух обитает в человеке. Бог не остается далеким. Христос жив. Дух дан. Человек не только получает облегчение, но преображается.
Тело является храмом Святого Духа. Оно не бессмысленно, не только слабость, не только бремя и не только место греха. Оно предназначено для прославления Бога.
Искупленный человек не остается зрителем креста, но становится храмом живого Бога.
Источник: 1 Коринфянам 6:19
5. Sevinç
Sevinç ucuz bir duygu değildir; acının üstüne gülmek, bastırma ya da sadece insani bir ruh hali değildir. Yeni Antlaşma’nın sözünü ettiği sevinç daha derindir.
Suçun, korkunun ve ölümün insan üzerinde artık son güç olmadığının işaretidir. İsa sevincinin insanların içinde olacağını söyler. Bu sevinç Ruh’un meyvesidir.
Kutsal Kitap sevinci yalnızca içsel bir düşünce olarak değil, yaşanan birliktelik olarak da bilir. Vaiz, insanın yiyip içebileceğini ve Tanrı’nın verdiği iyiliği görebileceğini söyler.
Sevinç görünür olabilir: ortak yemekte, içmekte, kutlamada, şükranda, huzurda ve Tanrı önünde barışta.
Tanrı’nın sevinci yaşamı küçümsemez; onu insana geri verir.
Kaynaklar: Yuhanna 15:11, Galatyalılar 5:22, Vaiz 3:12–13, Vaiz 9:7
6. Paskalya’dan sonraki sevinç
Çarmıhtan sonra öğrenciler hemen güçlü değildir. Korkarlar, anlamazlar, kaçarlar, kapıları kapatırlar ve içlerinde suç, keder ve hayal kırıklığı taşırlar.
Ama Dirilmiş Olan onlara suçlayıcı olarak yaklaşmaz. Şöyle der: Size esenlik olsun. Anlayışlarını açar, bağışlanmadan söz eder ve yukarıdan gelecek gücü vaat eder.
Sonunda öğrenciler büyük sevinçle Yeruşalim’e dönerler.
Korkudan esenliğe.
Suçtan bağışlanmaya.
Şaşkınlıktan anlayışa.
Kederden sevince.
Kapalılıktan gönderilmeye.
Görünür sevinci olmayan bir Paskalya mesajı içsel olarak İyi Cuma’da kalır.
Kaynaklar: Luka 24, Yuhanna 20
7. Kutsal Ruh içimizde
Tanrı’nın planı insanın dışarıdan çarmıha bakmasıyla sona ermez. İnsan yalnızca kurtuluşun seyircisi olarak kalmamalıdır.
Kutsal Ruh insanın içinde yaşar. Tanrı uzak kalmaz. Mesih diridir. Ruh verilmiştir. İnsan yalnızca rahatlatılmaz, dönüştürülür.
Beden Kutsal Ruh’un tapınağıdır. Beden anlamsız, yalnızca zayıflık, yalnızca yük ya da yalnızca günahın yeri değildir. Tanrı’yı onurlandırmak için belirlenmiştir.
Kurtarılmış insan çarmıhın seyircisi olarak kalmaz; yaşayan Tanrı’nın tapınağı olur.
Kaynak: 1. Korintliler 6:19
5. Joy
Joy is not a cheap feeling, not laughing over suffering, not denial, and not merely a human mood. The joy spoken of in the New Testament is deeper.
It is the sign that guilt, fear, and death no longer have the final power over the human being. Jesus says that His joy should be in people. This joy is the fruit of the Spirit.
The Bible knows joy not only as an inner thought. It also knows joy as lived fellowship. Ecclesiastes says that the human being may eat, drink, and see the good that God gives.
Joy may become visible: in shared eating, drinking, celebration, gratitude, rest, and peace before God.
The joy of God does not despise life; it gives life back to the human being.
Sources: John 15:11, Galatians 5:22, Ecclesiastes 3:12–13, Ecclesiastes 9:7
6. Joy after Easter
After the cross, the disciples are not immediately strong. They are afraid, do not understand, flee, lock the doors, and carry guilt, grief, and disappointment within themselves.
But the risen Christ does not meet them as an accuser. He says: Peace be with you. He opens their understanding, speaks of forgiveness, and promises power from on high.
In the end, the disciples return to Jerusalem with great joy.
From fear to peace.
From guilt to forgiveness.
From confusion to understanding.
From grief to joy.
From closedness to mission.
An Easter message without visible joy remains inwardly at Good Friday.
7. The Holy Spirit in us
God’s plan does not end with the human being looking at the cross from the outside. The human being is not meant to remain merely a spectator of redemption.
The Holy Spirit dwells in the human being. God does not remain distant. Christ lives. The Spirit is given. The human being is not only relieved, but transformed.
The body is a temple of the Holy Spirit. It is not meaningless, not merely weakness, not merely burden, and not merely the place of sin. It is destined to honor God.
The redeemed human being does not remain a spectator of the cross, but becomes a temple of the living God.
Source: 1 Corinthians 6:19
8. Beten mit dem ganzen Menschen
Gebet ist nicht nur ein Vorgang des Verstandes. Der Mensch betet nicht nur mit Worten. Der ganze Mensch steht vor Gott.
Der Leib ist Tempel des Heiligen Geistes. Darum ist auch der Körper nicht vom Glauben getrennt.
Der Mensch betet mit seinem Herzen, mit seiner Aufmerksamkeit, in der Stille und auch dort, wo ihm die Worte fehlen. Denn der Geist hilft der Schwachheit des Menschen auf.
Gebet wird dadurch nicht zur religiösen Leistung. Gebet wird Gemeinschaft. Der Mensch darf sich in die Gegenwart Christi stellen.
Gebet ist nicht nur das Sprechen des Menschen zu Gott. Im Heiligen Geist wird der ganze Mensch zum Raum der Gemeinschaft mit Christus.
Quellen im Zusammenhang dieser Aussage: Römer 8,26, 1. Korinther 6,19
9. Was Jesus wirklich wollte
Jesus wollte keine Menschen, die religiös klein gehalten werden. Er wollte keine Menschen, die dauerhaft um ihre Schuld kreisen. Er wollte keine Gemeinden, in denen Schwere als Frömmigkeit gilt. Er wollte keine Frömmigkeit, die Freude verdächtig macht.
Jesus wollte Menschen, die umkehren und leben. Menschen, die Vergebung empfangen. Menschen, die Frieden finden. Menschen, die frei werden. Menschen, in denen der Heilige Geist wohnt.
Jesus wollte nicht eine Religion der Niederdrückung, sondern Menschen, in denen das Leben Gottes sichtbar wird.
10. Schluss
Das Kreuz bleibt ernst. Aber es ist nicht die Endstation. Das Grab war leer. Der Auferstandene lebt. Der Geist ist gegeben. Der Mensch darf frei werden.
Darum ist die Botschaft Jesu nicht Schuldverwaltung, nicht Leidensbindung und nicht religiöse Schwere. Sie ist Ruf in ein neues Leben.
Christus hat den Menschen nicht erlöst, damit er am Kreuz stehen bleibt. Er hat ihn erlöst, damit Schuld entmachtet, Angst überwunden, Freude geboren und der Mensch selbst zum Tempel des Heiligen Geistes wird.
Das Triptychon
Teil 1: Der Gesalbte wird erkennbar.
Teil 2: Das Kreuz wird durch die Auferstehung zur Freude durchbrochen.
Teil 3: Der erlöste Mensch wird im Heiligen Geist zum Tempel Gottes.
8. Молитва всем человеком
Молитва — не только действие разума. Человек молится не только словами. Весь человек стоит перед Богом.
Тело является храмом Святого Духа. Поэтому тело не отделено от веры.
Человек молится сердцем, вниманием, в тишине и там, где ему не хватает слов. Ибо Дух помогает немощи человека.
Так молитва становится не религиозной работой, а общением. Человек может стоять в присутствии Христа.
Молитва — не только речь человека к Богу. В Святом Духе весь человек становится пространством общения со Христом.
Источники: Римлянам 8:26, 1 Коринфянам 6:19
9. Чего Иисус действительно хотел
Иисус не хотел людей, которых религия держит маленькими. Он не хотел людей, которые постоянно вращаются вокруг своей вины. Он не хотел общин, где тяжесть считается благочестием, и благочестия, которое подозревает радость.
Иисус хотел людей, которые обращаются и живут; людей, которые принимают прощение, находят мир, становятся свободными и в которых живет Святой Дух.
Иисус хотел не религию подавления, а людей, в которых становится видимой жизнь Божия.
10. Заключение
Крест остается серьезным. Но он не является конечной станцией. Гроб был пуст. Воскресший жив. Дух дан. Человек может стать свободным.
Поэтому весть Иисуса — не управление виной, не привязанность к страданию и не религиозная тяжесть. Это призыв к новой жизни.
Христос искупил человека не для того, чтобы он остановился у креста. Он искупил его, чтобы вина была лишена власти, страх был преодолен, радость родилась, а сам человек стал храмом Святого Духа.
Триптих
Часть 1: Помазанник становится узнаваемым.
Часть 2: Крест через воскресение прорывается к радости.
Часть 3: Искупленный человек становится храмом Божиим в Святом Духе.
8. Bütün insanla dua etmek
Dua yalnızca aklın bir işlemi değildir. İnsan yalnızca sözlerle dua etmez. Bütün insan Tanrı’nın önünde durur.
Beden Kutsal Ruh’un tapınağıdır. Bu yüzden beden imandan ayrı değildir.
İnsan yüreğiyle, dikkatiyle, sessizlikte ve sözleri eksik olduğunda dua eder. Çünkü Ruh insanın zayıflığına yardım eder.
Böylece dua dinsel bir performans değil, birliktelik olur. İnsan Mesih’in huzurunda durabilir.
Dua yalnızca insanın Tanrı’ya konuşması değildir. Kutsal Ruh’ta bütün insan Mesih’le birlikteliğin mekânı olur.
Kaynaklar: Romalılar 8:26, 1. Korintliler 6:19
9. İsa gerçekten ne istedi
İsa din tarafından küçük tutulan insanlar istemedi. Sürekli suçları etrafında dönen insanlar istemedi. Ağırlığın dindarlık sayıldığı topluluklar ve sevincin kuşkulu görüldüğü bir dindarlık istemedi.
İsa tövbe edip yaşayan, bağışlanmayı kabul eden, esenlik bulan, özgür olan ve içlerinde Kutsal Ruh’un yaşadığı insanlar istedi.
İsa ezilme dini değil, Tanrı’nın yaşamının görünür olduğu insanlar istedi.
10. Sonuç
Çarmıh ciddiyetini korur. Ama son durak değildir. Mezar boştur. Dirilmiş Olan yaşıyor. Ruh verilmiştir. İnsan özgür olabilir.
Bu yüzden İsa’nın mesajı suç yönetimi, acıya bağlılık ve dinsel ağırlık değildir. Yeni yaşama çağrıdır.
Mesih insanı çarmıhta kalması için kurtarmadı. Onu, suçun yetkisiz kılınması, korkunun aşılması, sevincin doğması ve insanın Kutsal Ruh’un tapınağı olması için kurtardı.
Triptiğin bütünü
Bölüm 1: Meshedilmiş Olan tanınır hale gelir.
Bölüm 2: Çarmıh diriliş aracılığıyla sevince açılır.
Bölüm 3: Kurtarılmış insan Kutsal Ruh’ta Tanrı’nın tapınağı olur.
8. Praying with the whole person
Prayer is not only an act of the mind. The human being does not pray only with words. The whole person stands before God.
The body is a temple of the Holy Spirit. Therefore the body is not separated from faith.
The human being prays with the heart, with attention, in stillness, and even where words are lacking. For the Spirit helps human weakness.
Prayer thus does not become religious performance. Prayer becomes communion. The human being may stand in the presence of Christ.
Prayer is not only the speech of the human being to God. In the Holy Spirit the whole person becomes a space of communion with Christ.
Sources: Romans 8:26, 1 Corinthians 6:19
9. What Jesus truly wanted
Jesus did not want people kept small by religion. He did not want people permanently circling around their guilt. He did not want communities in which heaviness is treated as piety, or a form of piety that treats joy as suspicious.
Jesus wanted people who repent and live; people who receive forgiveness, find peace, become free, and in whom the Holy Spirit dwells.
Jesus did not want a religion of oppression, but people in whom the life of God becomes visible.
10. Conclusion
The cross remains serious. But it is not the final station. The tomb was empty. The risen Christ lives. The Spirit is given. The human being may become free.
Therefore the message of Jesus is not management of guilt, not bondage to suffering, and not religious heaviness. It is a call into new life.
Christ did not redeem the human being so that he would remain standing at the cross. He redeemed him so that guilt is disempowered, fear is overcome, joy is born, and the human being becomes a temple of the Holy Spirit.
The triptych
Part 1: The Anointed One becomes recognizable.
Part 2: The cross is broken through by the resurrection into joy.
Part 3: The redeemed human being becomes a temple of God in the Holy Spirit.